
Am Fronleichnam-Wochenende, 04. bis 07. Juni 2026, schlüpften die Schüler:innen des Q1-Projektkurses Englisch erneut in die Rollen von Delegierten und nahmen an der diesjährigen Model UN der Universität Münster (MUIMUN) teil.
Dabei vertraten sie Länderdelegationen aus Brasilien, Indien, Island, Japan, Kuba, Kuwait, Marokko, den Niederlanden, Nigeria, Norwegen, den Philippinen, Polen, Rumänien und Südafrika, um in Sitzungen der WHO, des Human Rights Councils, der UN Women, der UN Foreign Affairs und des UN Development Programmes getreu dem Motto der diesjährigen Konferenz „Globalization vs. Division: Redefining Unity in Terms of Crisis“ Ideen zu entwickeln und Lösungen zu verhandeln.
Die Kommunikation erfolgte dabei erneut ausschließlich auf Englisch. Die konkreten Fragegestellungen der jeweiligen Sitzungen umfassten unter anderem:
- Pandemic Preparedness Treaty: Sovereignty versus Solidarity
- Formalizing the Informal Economy: Strengthening Social Protection Systems in Post-Pandemic Societies
- Protection Women’s Richts in Conflict-Affected Areas and Combating Gender-Based Violence as a Tool of War
- The Rise of Cyber Warfare and Digital Sovereignty: Establishing Global Norms in a Fragmented Information Space
- Addressing the Situation in Dafur: Humanitarian and Political Implications of the Sudan War
Nach ihrer Teilnahme an der Model UN der International School of The Hague (MUNISH) im November 2025 bot MUIMUN den Schüler:innen nun erneut die Gelegenheit die unterschiedlichen Prozesse wie Lobbying, Ausschussdebatten und Aushandlung von Resolutionen selbst zu erleben und durchzuführen. Während einige Schüler:innen in Den Haag noch verhalten auftraten, war nun zu beobachten, wie sie sich aktiv und selbstbewusst in die Debatten einbrachten, eigene Reden vortrugen und einen gewichtigen Beitrag in den Aushandlungsprozessen und somit zum Gelingen der Konferenz beitrugen. Besonders bemerkenswert ist dies, da sie als Schüler:innen nur einen kleinen Teil der Teilnehmenden ausmachten und die anderen Delegierten größtenteils aus universitären Kontexten stammten.
Alle Beteiligten blicken auf ein intensives und gleichzeitig sehr bereicherndes Wochenende zurück, an dem wieder einmal deutlich wurde, mit welch großem Enthusiasmus und welcher Tiefgründigkeit sich unsere Schüler:innen mit globalen Fragen unserer Zeit auseinandersetzen!
