Schule ist mehr als Lernen. Manchmal geraten Schülerinnen und Schüler, Eltern oder Lehrkräfte in schwierige Situationen, die den Schulalltag belasten. In solchen Fällen bietet das systemisch ausgebildete Team der Beratungslehrkräfte am KvG vertrauliche und freiwillige Unterstützung an. Die Beratung unterliegt der Verschwiegenheitspflicht. Eine Ausnahme gilt bei akuter Gefährdung.
Wir beraten bei schulischen Problemen wie Lernschwierigkeiten, Prüfungsangst, Leistungsdruck, Schulverweigerung, aggressivem Verhalten oder Konflikten mit Mitschülerinnen und Mitschülern und Lehrkräften. Ebenso begleiten wir bei persönlichen und psychosozialen Belastungen, etwa bei Ängsten, depressiven Verstimmungen, Selbstwertproblemen, Orientierungsschwierigkeiten, selbstverletzendem Verhalten, Suchtentwicklungen oder suizidalen Gedanken. Auch familiäre Herausforderungen – zum Beispiel Trennung der Eltern, Krankheit, Tod, Gewalt, Vernachlässigung oder belastende Lebensumstände – können Anlass für eine Beratung sein. Je nach Bedarf finden Einzel- oder Gruppengespräche statt.
Unser Ansatz versteht sich als Hilfe zur Selbsthilfe: Wir begleiten, strukturieren, geben Impulse und eröffnen neue Perspektiven. Die Verantwortung für Veränderungen liegt bei der ratsuchenden Person, die Experte für die eigene Situation ist. Bei Bedarf vermitteln wir an außerschulische Fachstellen und bleiben schulisch begleitend eingebunden.
Unser Ziel ist es, Schule als einen Ort zu gestalten, an dem sich alle gesehen, ernst genommen und unterstützt fühlen.
Die Kontaktaufnahme zu uns kann persönlich in der Schule, per E-Mail, über Teams (für Schülerinnen und Schüler), über das Sekretariat oder über das digitale Anfrageformular erfolgen.

